Gemeinde Ellenberg
Freiwillige  Feuerwehr  Ellenberg   
       
             
           
   
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    10. Die heutige Feuerwehr
     
             
    Mit den verschiedenen Einsatznotwendigkeiten haben sich die Anforderungen an eine moderne Feuerwehr verändert.    
    Dazu war es immer wieder notwendig, dass die Feuerwehrleute für ihre Aufgaben geschult und ausgerüstet wurden.    
    Seit 1977 nahm deshalb die Ellenberger Feuerwehr an verschiedenen Leistungsprüfungen teil und stellte dabei ihr    
    Können unter Beweis.    
    Verschiedene Gruppen haben seither das Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold errungen.    
    Tragisch endete allerdings die Leistungsprüfung 1983, bei der Kommandant Anton Rief in Ausübung seines Dienstes    
    verstarb.    
             
    Auch die Ausrüstung wurde in den letzten Jahren auf den neuesten Stand
Gerätehaus von 1986
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    gebracht.    
    Schwerer Atemschutz, Handsprechfunkgeräte, Alarmempfänger,    
    Trennschleifer und Rettungsschere ermöglichen heute der Feuerwehr die    
    technische Hilfeleistung bei allen möglichen Anforderungen.
   
    Mit dem Bau eines neuen Gerätehauses konnte 1986 begonnen werden.    
    In äußerst beengten und einfachen Verhältnissen waren zuvor das    
           
   
LF8 von 1988
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Gerät und die Mannschaft mit dem Bauhof und der Viehwaage der    
    Gemeinde in dem kleinen Spritzenhaus untergebracht.    
    Sanitäre Einrichtungen waren nicht vorhanden und eine Heizung fehlte    
    ebenfalls.    
    Unterricht war nur in Ausweichräumen möglich.    
    Als dann das 20 Jahre alte Feuerwehrfahrzeug bei der Hauptuntersuchung
   
    als nur noch beschränkt einsatzfähig zugelassen wurde, war dies der    
             
    auslösende Faktor. Die bisherigen Räumlichkeiten waren in ihren Abmessungen so gehalten, dass die Unterbringung    
    eines neuen Fahrzeuges ohne erhebliche Umbauarbeiten nicht möglich gewesen wäre.
   
             
    Die vom Stadtplanungsamt Ellwangen durchgeführten Kostenberechnungen zeigten deutlich, dass ein Umbau des    
    bisherigen Gebäudes unverhältnismäßig hohe Investitionen gefordert hätte, ohne den gewünschten Erfolg zu erzielen.    
    Nachdem ein geeignetes Grundstück erworben werden konnte und das Land eine Bezuschussung von 300 000 DM    
    an den Gesamtkosten von 400 000 DM in Aussicht gestellt hatte, konnte das Projekt in Angriff genommen werden.    
    Die Bereitschaft der Feuerwehr, sich mit Eigenleistungen am Bau ihres Gerätehauses zu beteiligen, machte dem    
    Gemeinderat die Entscheidung leichter.    
    Die gesamte Rohbauarbeiten, die Außenanlage, die Elektro-, Sanitär- und teilweise die Maler- und Holzarbeiten wurden    
    von den Feuerwehrmännern unter ihrem Kommandanten Ludwig Ehrler in hervorragender Weise bewältigt und ausgeführt.    
    In 4000 freiwilligen Arbeitsstunden konnten so nahezu 100 000 DM erwirtschaftet werden. Mit einer Gesamtnutzfläche    
    von 200 Quadratmetern, einer Fahrzeughalle, Unterrichtsraum und den vorgeschriebenen Neben- und Sanitärräumen    
    entstand ein funktionsfähiger Zweckbau, der sich auch durch seine äußere Gestaltung gut ins dörfliche Bild eingliedert.
   
    Besondere Aufmerksamkeit an diesem Bauwerk verdient die Gestaltung des südlichen Giebels, der mit einer Darstellung    
    des heiligen Florian in einer mehrfarbigen Schichtputzarbeit von Hans Bolsinger entworfen und von dem Gipsergeschäft    
    Schüle ausgeführt wurde.    
    Zwei Jahre später traf dann das neue, moderne Feuerwehrfahrzeug vom Typ Mercedes LF8-917 AL ein.
   
           
   
Fahne
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Das größtes Ereignis in der
Fahne
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    Feuerwehrchronik stellt die Fahnenweihe    
    1992 dar, bei der gleichzeitig das    
    150 jährige Bestehen der Freiwilligen    
    Feuerwehr Ellenberg gefeiert werden    
    konnte.    
       
             
    Als weitere Neuanschaffung, erwarb die Freiwillige Feuerwehr einen
MTW
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    ausgemusterten VW-Bus der UJAG und baute diesen in Eigenarbeit zu    
    einem MTW um, der sich schon mehrfach als nützliche Investition    
    erwiesen hat.    
       
       
       
             
   
Tanklöschanhänger
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Die letzte Erweiterung des Inventars ergab der Bau eines Tanklöschanhänger
   
    mit Schnellangriffeinrichtung, der ohne Aufbauen einer Wasserversorgung    
    eine sofortige Brandbekämpfung erlaubt.    
    Auch der Bau des Tanklöschanhänger wurde aufgrund angespannter finanzieller    
    Situation des Landes ohne finanzielle Hilfe, von der Feuerwehr selbst erledigt.    
       
       
             
    Neben dem Brandschutz engagiert sich die freiwillige Feuerwehr auch bei vielen sozialen Aufgaben.    
    So übernimmt sie regelmäßig den Ordnungsdienst und die Verkehrsregelung bei verschiedenen kirchlichen und weltlichen    
    Festen: Fronleichnamsprozession, Parkplatzdienst und Verkehrsregelung beim Keuerstadtfest, Brand-, Zelt- und    
    Nachtwache bei Festen der örtlichen Vereine, Faschingsumzug, Martinsritt.    
    Seit 1977 veranstaltet man selber ein Sommerfest, zunächst in der Musikhalle in Ellenberg, dann in Breitenbach    
    und seit einigen Jahren als Floriansfest beim Feuerwehrgerätehaus.    
    Aber auch Sammlungen für die Zivilblinden und die Arbeiterwohlfahrt werden von der Feuerwehr durchgeführt.    
    Daneben stehen Aufgaben des Katastrophenschutzes wie das Reinigen verstopfter Kanäle oder das Beseitigen    
    umgestürzter Bäume.    
           
    All diesen vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden ist nur möglich, wenn die Kameradschaft unter den einzelnen
   
    Mitgliedern der Feuerwehr stimmt. Diese wird gepflegt bei Kameradschaftsabenden, bei einem gemeinsamen
   
    Jahresausflug, dem schon traditionellen Feuerwehr- und Sängerball, aber vor allem durch die Teilnahme an den    
    Familienfeiern der Kameraden, sei es nun Hochzeit oder Taufe.    
           
    Dass man sich dabei nicht abkapselt und verschließt, sondern offen ist für neue Entwicklungen, zeigt der Abschluss    
    eines Partnerschaftsvertrages mit der Freiwilligen Feuerwehr Frankenthal in Sachsen im Jahre 1991.    
    Das gute Verhältnis zu den Feuerwehren der näheren Umgebung unterstreicht die Tatsache, dass die Freiwillige    
    Feuerwehr Tannhausen die Patenschaft für die Fahnenweihe im Jahre 1992 übernommen hat.    
             
       
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