Gemeinde Ellenberg
Freiwillige  Feuerwehr  Ellenberg   
       
             
           
   
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    9. Die Feuerwehr nach dem 2. Weltkrieg
     
             
    Das Ende des 2. Weltkriegs bedeutete auch für die Freiwillige Feuerwehr Ellenberg einen Neubeginn.    
    Es galt wieder eine einsatzfähige Mannschaft zu formieren und aufzubauen, da viele Feuerwehrmänner als Soldaten    
    gefallen waren.    
    Erst allmählich nahm die Mitgliederzahl wieder zu und konnte der Vorkriegszustand erreicht werden.    
    Die Stärke der der Wehr betrug bis in die 60er Jahre ca. 20 Mann und stieg dann in den 70er Jahren weiter an.    
             
   
TS8 1948 und 1966
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Nach viele vergeblichen Bemühungen gelang es 1948 schließlich, das Geld für    
    die Anschaffung einer Motorsritze bereitzustellen.    
    Für 3796 DM wurde eine Motorspritze TS8 von der Firma Ziegler in Giengen    
    angeschafft;    
    ein Drittel der Kosten wurde vom Staat aufgebracht.    
    Es handelte sich hierbei um eine selbstansaugende Spritze, die von einem    
    Traktor an den Einsatzort gezogen werden mußte.    
             
    Der alte "Schlauchzweiräderkarren", der dadurch entbehrlich wurde, konnte
Gerätehaus von 1950
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    an das Forstamt Ellwangen für 50 DM und 80 m³ Sand verkauft werden.    
    Für die Bedienung der neuen Spritze war es notwendig, dass die    
    Kommandanten eine entsprechende Ausbildung bekamen. Diese wurde in    
    Lehrgängen für Gruppenführer an der Feuerwehrschule in Bruchsal erworben.    
    Für die Unterbringung der neuen Spritze war der Bau eines Gerätehauses    
    notwendig, mit dem im Jahr 1950 begonnen wurde.    
             
    Es diente nicht nur zur Aufbewahrung der Feuerspritze, sondern es befand sich auch der Totenwagen und die    
    Viehwaage darin.    
    Weitere Kosten für die Feuerwehr kamen in den 50er Jahren auf die Gemeinde zu: es mussten Standrohre für den    
    Hydrantenanschluss in den einzelnen Teilorten angeschafft werden, außerdem wurde mit der Uniformierung der Wehr
   
    begonnen.    
           
    Zwei Brände 1961 erregten in der Bevölkerung der Gemeinde große Unruhe.    
    Das Schriftführerprotokoll der Ellenberger Feuerwehr bemerkt dazu: "In der Nacht vom 13. auf 14. November 1961    
    brach im gemeindeeigenen Gebäude im Gäßle gegen 03.00 Uhr Feuer aus.    
    Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte somit schnell am Brandplatz sein, und die Brandbekämpfung übernehmen.    
    Es wurde jedoch Überlandhilfe benötigt. Die Freiwillige Feuerwehr Ellwangen war bald zur Stelle und somit war in    
    gemeinsamer Arbeit nach 1 1/2 Stunden das Feuer unter Kontrolle gebracht.    
    Man konnte jedoch nicht verhindern, dass das Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrannte, wobei der PKW des    
    früheren Besitzers Otto Eßwein sowie teilweise Mobiliar ein Raub der Flammen wurden.    
    Brandursache ungeklärt.    
    Vierzehn Tage später beinah zur selben Stunde brach im Ökonomiegebäude des Land- und Gastwirts Josef Veit zum    
    Adler ein Großfeuer aus.    
    Das Vieh konnte durch tatkräftige Mithilfe der Bevölkerung in Sicherheit gebracht werden.    
    Die Löscharbeiten erschwerten sich dadurch, dass sich der Wassermangel wieder bemerkbar machte, und die    
    umliegenden Gebäude abgeschirmt werden mussten.    
    Es wurde wieder Überlandhilfe benötigt, die jedoch nicht so schnell zur Stelle war, somit brannte das Gebäude bis auf    
    die Grundmauern nieder.    
    Neben sämtlichen Heu- und Strohvorräten wurden zwei Schlepper, 2 Wagen, 1 Schrotmühle, 1 Häcksler sowie die    
    meisten landwirtschaftlichen Maschinen und ca. 15 - 20 Zentner Schrotgetreide ein Raub der Flammen.    
    Gegen 02.30 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.    
    Da es nun der zweite Brand in kurzer Zeit war, kam etwas Unruhe in die Bevölkerung, ob nicht ein Brandstifter am    
    Werk ist.    
    Brandursache vermutlich Brandstiftung."    
             
   
LF8 von 1967
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Im April 1967 wurde ein Feuerwehrfahrzeug vom Typ Mercedes LF 8    
    angeschafft, so dass man im Brandfall den Einsatzort möglichst schnell    
    erreichen und das Feuer wirksam bekämpfen konnte.    
       
       
       
       
             
       
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