Gemeinde Ellenberg
Freiwillige  Feuerwehr  Ellenberg   
       
             
           
   
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    6. Organisation und Löschgeräte im 19. Jahrhundert      
             
    Als man 1886 über die Feuerwehrangelegenheiten im Gemeinderat beriet, wurde auch eine Bestandaufnahme des    
    Inventars der Feuerwehr angefertigt. Danach standen für den Löscheinsatz an Geräten zur Verfügung :    
           
    Im Hauptort Ellenberg :    
    1 vierrädrige zweistrahlige Fahrfeuerspritze, mit der gesetzlich verlangten Leistungsfähigkeit, jedoch ohne    
    Saugeinrichtung, 1 Handspritze, 116 m Schläuche, 2 Feuerleitern, 2 Feuerhaken, 34 Feuereimer, 5 Pechfackeln.    
    Diese Geräte wurden in Ellenberg im Spritzenhaus aufbewahrt, zu welchem der Ortsvorsteher, der Spritzenmeister
   
    und dessen Stellvertreter je einen Schlüssel hatten.    
           
    In der Parzelle Breitenbach :
   
    1 doppelte Buttenspritze, 1 Feuerleiter und 2 Feuerhaken.    
             
    In den Parzellen Georgenstadt und Haselbach :
   
    je 1 Handspritze, 1 Leiter und 2 Haken.    
             
    In den Parzellen Eiberg, Muckental, Hintersteinbach und Kraßbronn :
   
    je 1 Handspritze, 1 Leiter und 1 Haken.    
             
    Die Anschaffung einer Saugfeuerspritze für Ellenberg wurde mit Rücksicht auf die zu großen Kosten und in Anbetracht    
    der sehr guten Leistungsfähigkeit der vorhandenen Spritze zurückgestellt. Ebenso die für Breitenbach vorgeschriebene    
    Abprotzspritze, "da die dort aufbewahrte Doppelkübelspritze sehr gut ist und eine Hilfe von Ellenberg in kürzester    
    Zeit geleistet werden kann".    
           
    Laut Verzeichnis des Gemeindeprotokolls bestanden zur Wasserversorgung für den Fall eines Brandes folgende
   
    Einrichtungen : "In Ellenberg am östlichen Ende des Ortes eine Feuerwette, welche hinlänglich mit Wasser versehen ist.    
    Unten im Ort ist eine gemauerte Cisterne, welche von einer nie versiegenden Quelle gespeist wird und es befinden    
    sich außerdem fast bei jedem Haus Ziehbrunnen. Mitten im Ort ist noch eine stets genügend mit Wasser versehene    
    Wette. In den Parzellen befinden sich teils Weiher, teils Feuerwetten und Cisternen, auch laufen durch manche    
    derselben Bäche durch und außerdem sind bei den meisten Privathäusern Pumpbrunnen.    
    Überdies besteht für Ellenberg und die Parzellen die Einrichtung, daß jeder Gillenfaßbesitzer verpflichtet ist, bei
   
    ausbrechendem Brande oder bei einer großen Übung Wasser zu führen. In Breitenbach ist mitten im Ort eine    
    Stauvorrichtung mit eisernen Fallen für die dort fließenden Quellen angebracht."    
           
    Die Organisation der freiwilligen Feuerwehr entsprach ihrer geringen Mitgliederzahl.    
    Die Löschmannschaft war abgeteilt in 3 Feuerrotten, welche abwechslungsweise Dienst hatten und eingeteilt waren in    
    Spritzenmannschaft, Schlauchmannschaft und Ausraumer. Eigentliche Übungen fanden nicht statt, mit Ausnahme der    
    vierteljährlichen Spritzenproben.
   
             
       
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